»Charlotte« von David Foenkinos – Charlotte Salomon

Gedenktafel für Charlotte Salomon, Wielandstraße 15, Berlin

Wer den biografischen Roman »Charlotte« von David Foenkinos unvorbereitet aufschlägt, könnte erschrecken. Könnte denken, es sei kein Roman, sondern Lyrik. Das ist möglich. Der linksbündige Satzaufbau lässt diesen Schluss tatsächlich zu und sicherlich führt er zu einer anderen Leseweise, einer, der die Sätze klingen lässt, der Atemholen nicht nur möglich macht, sondern fordert. Das Lesen wird zu einer körperlichen Erfahrung, denn trotz der erzwungenen Pausen, verschlägt die Geschichte der jüdischen Malerin Charlotte Salomon mir den Atem.

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